Ein Haus, das Halt gibt

Ein Haus, das Halt gibt

Ein Haus, das Halt gibt

Seit gut einem Jahr begleiten wir den Neubau der Familientagesklinik St. Monika auf dem Gelände der Alexianer Klinik Bosse in Wittenberg. Am 21. August gab es einen schönen Anlass, den Taschenrechner kurz beiseitezulegen: Der Rohbau steht, Richtfest!

In dem neuen Gebäude sollen ab Mitte 2027 bis zu acht Familien gleichzeitig aufgenommen und therapeutisch begleitet werden können. Entsprechend offen und freundlich ist auch die Architektur gedacht. Der zweigeschossige Bau öffnet sich hufeisenförmig zu einem Innenhof, im Bereich des Sportraums sorgt eine große Pfosten-Riegel-Fassade für viel Licht und Weite.

Damit hier möglichst wenig Wand im Weg steht, braucht es an anderer Stelle umso mehr Tragwerk. Deshalb fängt ein großer Unterzug mit Stahlstütze die darüberliegenden Lasten ab. Eine Konstruktion, bei der für uns neben der Statik auch der Brandschutz eine besondere Rolle spielte.

Seit Juni 2025 sind wir bei diesem Projekt als Tragwerksplaner dabei. Nach Abschluss der statischen Berechnungen begleiten wir nun die Ausführungsplanung und konnten jetzt beim Richtfest erstmals mitten in dem Haus stehen, das künftig Familien Halt geben soll. Unser Kollege Christian Schültzke war für uns in Wittenberg dabei und feierte gemeinsam mit Handwerkern, Architekten, Fachplanern und Mitarbeitenden der Klinik den erreichten Meilenstein.

Jetzt geht es an den Innenausbau. Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin gutes Gelingen und freuen uns darauf, wenn aus dem Rohbau ein Ort wird, an dem Eltern und Kinder in sicherer Umgebung gemeinsam neue Wege gehen können.

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© SGHG Ingenieure GmbH

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Die SGHG Ingenieur­gruppe Bautechnik ist eine Unternehmens­gruppe mit Standorten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Die Basis für Windkraft

Die Basis für Windkraft

Die Basis für Windkraft

Bevor sich ein Windrad zum ersten Mal dreht, muss es fest in der Erde verankert werden. Auch dafür sorgen die SGHG Ingenieure. Nahe der Ortschaften Linda und Kleinlohma entstehen derzeit zwei neue Windparks mit insgesamt 18 Windenergieanlagen des Herstellers Nordex mit einer Nabenhöhe von 179 Metern (Linda) und 164 Metern (Kleinlohma). Damit die Anlagen Wind und Wetter über Jahrzehnte standhalten, beginnt ihre Stabilität dort, wo später niemand mehr hinschaut: im Fundament.

Als Prüfingenieure für Standsicherheit begleiten wir die Bauausführung dieser Gründungen. Unser Kollege Martin Karasek war vor Ort, um zu prüfen, ob die Fundamente entsprechend der Planung und passend zum jeweiligen Baugrund ausgeführt werden. Denn auch wenn die Windenergieanlagen bereits vorab TÜV-geprüft sind, müssen sie an die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

Die Belastungen, die dabei berücksichtigt werden müssen, sind enorm. Die Fundamente müssen Kräfte aufnehmen, die einer Normalkraft von rund 23.000 kN, einer Querkraft von etwa 2.000 kN und einem Biegemoment von 245.000 kNm entsprechen. Deshalb fließen in jedes einzelne Fundament rund 820 Kubikmeter Beton und mehr als 100 Tonnen Bewehrungsstahl. Am Ende bringt allein das Fundament eines Windrades rund 2040 Tonnen auf die Waage.

Nach ihrer Fertigstellung werden die Fundamente noch einmal vollständig mit Erde bedeckt – für noch mehr Stabilität: Die zusätzliche Erdschicht erhöht das Eigengewicht und sorgt dafür, dass die Anlage auch bei starken Windlasten sicher im Boden verankert bleibt.

In Linda sind die Fundamentarbeiten abgeschlossen. In Kleinlohma stehen bereits die ersten beiden Anlagen mit Turbine und Rotorblättern. Ein weiteres spannendes Projekt für uns, das zeigt: Die eigentliche Ingenieurleistung beginnt oft dort, wo sie später niemand mehr sieht.

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Wohnprojekt be54

Wohnprojekt be54

Wohnprojekt be54

Das „be54“ ist ein gemeinschaftliches und ökologisch nachhaltiges Wohnprojekt in innerstädtischer Lage in Leipzig. Der 7-geschossige Holz-Hybridbau erreicht eine Höhe von ca. 21,5m. Dabei sind das Erdgeschoss, der Aufzugsschacht und die Brandwände aus Stahlbeton und die Decken und Außenwände in Holzbauweise errichtet. Das extensiv begrünte Dach bietet Platz für Photovoltaik, die Wärmepumpe und Bereiche als Dachterrasse. Gegründet ist das Gebäude mittels einer Bodenplatte auf einem Stahlbeton-Trägerrost, welcher auf Pfählen die Auffüllungen der Altbebauung überspannt. Die Außentreppe im Hof und die Laubengänge sind als Stahlbetonfertigteilkonstruktion an das Gebäude angeschlossen. Eine Besonderheit stellt das sog. Clusterwohnkonzept dar. Dabei erstreckt sich ein Cluster über 3 Geschosse und stellt bauordnugnsrechtlich und brandschutztechnisch eine Wohnung dar.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

7-geschossiger Holz-Hybridbau 2 Clusterwohnungen bestehend aus je 3 Geschossen als Brandabschnitt

Bauort

Berliner Straße 54, Leipzig

Bauherr

Wohnprojekt be54 GmbH & Co. KG

Leistung

Tragwerksplanung Lph 1-6

Bauart

Holzbau

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Umbau/Sanierung Planetarium Jena

Umbau/Sanierung Planetarium Jena

Umbau/Sanierung Planetarium Jena

Sanierung des Planetariums zum 100jährigen Geburtstag – neue Sound- und Projektionstechnik, neue Projektionsfläche. Die Tragkonstruktion besteht aus einer äußeren Betonschale. Diese trägt die Lasten aus  Dacheindeckung, Schnee und Wind und ist von den Umbauarbeiten nicht betroffen. Im Inneren ist eine zweite Schale als Netzwerkkuppel aus Stahl angeordnet. Hier waren Dämmung, Lautsprecher und Projektionsfläche befestigt. Diese Teile wurden komplett zurück gebaut und erneuert. Die Herstellungszeit der Kuppel ist 1925/26. Auf die Netzwerkkuppel wird eine neue Dämmlage aufgebracht und neue Subwoofer und Boxen werden eingebaut. Die neue Innenschale ist selbst tragend und wird nicht an der   Stahlkuppel befestigt. Die Boxen werden zwischen der neuen Innenkuppel und der   bestehenden  Gitterschale angeordnet. Sie werden an die Gitterschale angehangen. Ziel ist den Lasteintrag in den Knotenpunkten der Gitterschale sicherzustellen und eine flexible Positionierung der Boxen zu ermöglichen. Im unteren Bereich muss die Kuppel an drei Stellen mit Aussparungen versehen werden, um die großen Lautsprecher einbauen zu können. Hierzu werden Stahlrahmen eingebaut. Gegenstand des Auftrags war der Nachweis der Netzkuppel für die geänderte Belastung inkl. der einzubauenden Rahmen.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Umbau/Sanierung Planetarium Jena 

Bauort

Am Planetarium 5, 07743 Jena

Bauherr

Ernst-Abbe-Stiftung Jena

Leistung

Genehmigungsplanung LPH4 inkl. Detailnachweise

Bauart

Stahlbau – Nachweis historischer Netzwerkkuppel unter Berücksichtigung neu   herzustellender Öffnungen, welche durch Stahlrahmen gestützt werden.

 

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Neubau Sporthalle in Holzbauweise

Neubau Sporthalle in Holzbauweise

Neubau Sporthalle in Holzbauweise

Die Sporthalle ist als eine eingeschossige Stützen – Binder Konstruktion konzipiert. Die Dachkonstruktion besteht aus parallelgurtigen zweiteiligen Brettschichtholz-Bindern und wird über  2 Holz-Dachverbände ausgesteift, welche als Wandverband weitergeführt werden. Die Auflagerung auf den zweiteiligen Holzstützen erfolgt mittels Gabellagerung. Die Stützen sind am Fußpunkt in innenliegende Stahlprofile eingespannt. Die Längsaussteifung erfolgt im unteren Bereich über Holzrahmenbauwände. Die Dachtragschale wurde mit Stahltrapezprofilblechen hergestellt.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Neubau Sporthalle in Holzbauweise 

Bauort

Grünhainichen, Chemnitzer Straße 67b

Bauherr

Gemeinde Grünhainichen, Chemnitzer Straße 41

Leistung

Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 + 8 gemäß HOAI

Bauart
Holzbau

 

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