Umbau/Sanierung Planetarium Jena

Umbau/Sanierung Planetarium Jena

Umbau/Sanierung Planetarium Jena

Sanierung des Planetariums zum 100jährigen Geburtstag – neue Sound- und Projektionstechnik, neue Projektionsfläche. Die Tragkonstruktion besteht aus einer äußeren Betonschale. Diese trägt die Lasten aus  Dacheindeckung, Schnee und Wind und ist von den Umbauarbeiten nicht betroffen. Im Inneren ist eine zweite Schale als Netzwerkkuppel aus Stahl angeordnet. Hier waren Dämmung, Lautsprecher und Projektionsfläche befestigt. Diese Teile wurden komplett zurück gebaut und erneuert. Die Herstellungszeit der Kuppel ist 1925/26. Auf die Netzwerkkuppel wird eine neue Dämmlage aufgebracht und neue Subwoofer und Boxen werden eingebaut. Die neue Innenschale ist selbst tragend und wird nicht an der   Stahlkuppel befestigt. Die Boxen werden zwischen der neuen Innenkuppel und der   bestehenden  Gitterschale angeordnet. Sie werden an die Gitterschale angehangen. Ziel ist den Lasteintrag in den Knotenpunkten der Gitterschale sicherzustellen und eine flexible Positionierung der Boxen zu ermöglichen. Im unteren Bereich muss die Kuppel an drei Stellen mit Aussparungen versehen werden, um die großen Lautsprecher einbauen zu können. Hierzu werden Stahlrahmen eingebaut. Gegenstand des Auftrags war der Nachweis der Netzkuppel für die geänderte Belastung inkl. der einzubauenden Rahmen.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Umbau/Sanierung Planetarium Jena 

Bauort

Am Planetarium 5, 07743 Jena

Bauherr

Ernst-Abbe-Stiftung Jena

Leistung

Genehmigungsplanung LPH4 inkl. Detailnachweise

Bauart

Stahlbau – Nachweis historischer Netzwerkkuppel unter Berücksichtigung neu   herzustellender Öffnungen, welche durch Stahlrahmen gestützt werden.

 

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Die SGHG Ingenieur­gruppe Bautechnik ist eine Unternehmens­gruppe mit Standorten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Neubau Sporthalle in Holzbauweise

Neubau Sporthalle in Holzbauweise

Neubau Sporthalle in Holzbauweise

Die Sporthalle ist als eine eingeschossige Stützen – Binder Konstruktion konzipiert. Die Dachkonstruktion besteht aus parallelgurtigen zweiteiligen Brettschichtholz-Bindern und wird über  2 Holz-Dachverbände ausgesteift, welche als Wandverband weitergeführt werden. Die Auflagerung auf den zweiteiligen Holzstützen erfolgt mittels Gabellagerung. Die Stützen sind am Fußpunkt in innenliegende Stahlprofile eingespannt. Die Längsaussteifung erfolgt im unteren Bereich über Holzrahmenbauwände. Die Dachtragschale wurde mit Stahltrapezprofilblechen hergestellt.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Neubau Sporthalle in Holzbauweise 

Bauort

Grünhainichen, Chemnitzer Straße 67b

Bauherr

Gemeinde Grünhainichen, Chemnitzer Straße 41

Leistung

Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 + 8 gemäß HOAI

Bauart
Holzbau

 

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Aufstockung Spindlershof Berlin

Aufstockung Spindlershof Berlin

Aufstockung Spindlershof Berlin

Im Zuge der Modernisierung des Gebäudekomplexes Spindlershof in Berlin Mitte wurde auf dem Vorderhaus an der Wallstraße ein 2-geschossiger Holzbau mit 12 Maisonette-Wohnungen neu errichtet.
Die Decken, die tragenden Wände sowie die Wohungstreppen wurden als leichte Brettsperrholzkonstruktion, die Treppenhäuser und Brandwände aus Stahlbeton erbaut. Die Lasten aus den neuen Geschossen werden über einen Stahlträgerrost auf Mauerwerkspfeiler und historische gusseiserne Rundstützen des Bestandes verteilt.
Das 6. Obergeschoss ragt an allen Seiten über das 5. Obergeschoss hinaus.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Aufstockung Spindlershof Berlin

Bauort

Wallstraße 9-13, 10179 Berlin

Bauherr

GENERALI Real Estate S.p.A.

Leistung

Tragwerksplanung Leistungsphase 3 – 6 gemäß HOAI

Bauart
Holzbau

 

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Erweiterung Kläranlage Landsberg

Erweiterung Kläranlage Landsberg

Erweiterung Kläranlage Landsberg

Die Kapazität der Kläranlage Landsberg musste erhöht und vorhandene Kläranlagenteile saniert werden.

Insgesamt wurden folgende neue Bauteile realisiert:

– Fällmittelstation

– Verteilerbauwerk

– Zulaufmengenmessung

– Belebungsbecken

– Vereinigungsschacht vor Nachklärung

– Nachklärbecken

– Schlammspeicher

– Stahlhalle Pumpenhaus

Alle Bauwerke sind Stahlbetonbauwerke, die nach WU-Richtlinie und den Anforderungen der Abwasserbeanspruchung ausgelegt wurden. Das Pumpenhaus erhielt eine Halle als Stahlkonstruktion.

Zusätzlich zu diesen Bauwerken wurden der Verbauten geplant. Aufgrund des hohen Grundwasserstands kamen Spundwandverbauten, teilweise ausgesteift und teilweise rückverankert zum Einsatz. Besondere Beachtung galt dem gespannten Grundwasser, die die Verbautiefe beeinflusst hat.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Erweiterung Kläranlage Landsberg

Bauort

Landsberg

Bauherr

Wasser und Abwasserzweckverband Saalkreis

Leistung

Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1–6

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Neue Sterne zum 100. Geburtstag

Neue Sterne zum 100. Geburtstag

Neue Sterne zum 100. Geburtstag

2026 feiert das ZEISS-Planetarium in Jena seinen 100. Geburtstag. Zu seinem Ehrentag wurde es technisch umfassend modernisiert: Neue Projektionstechnik, ein neues Soundsystem und eine neue Projektionsfläche sorgen künftig für ein noch intensiveres Erlebnis unter der Kuppel.

Damit die neue Technik sicher eingebaut werden konnte, war jedoch zunächst ein Blick auf das Tragwerk nötig. Ein Fall für die SGHG Ingenieure! Unsere Aufgabe war es, den Nachweis für die geänderte Belastung der historischen Netzwerkkuppel inklusive der einzubauenden Rahmen zu erbringen. Denn die neuen Lautsprecher und Subwoofer werden künftig zwischen der bestehenden Tragkonstruktion und der neuen Innenkuppel angeordnet. Zusätzlich mussten für besonders große Lautsprecher gezielt Öffnungen in der historischen Stahlkonstruktion geschaffen und durch neue Stahlrahmen verstärkt werden.

Für Nicht-Ingenieure: Während die äußere Betonschale weiterhin Wind-, Schnee- und Dachlasten abträgt, übernimmt die innere Stahlkuppel eine ganz andere Aufgabe: Sie trägt unter anderem die Projektions- und Audiotechnik, die das Herzstück des Planetariums bildet und Besucher künftig noch tiefer in den Sternenhimmel eintauchen lässt. Auch nach 100 Jahren erfüllt sie diese Aufgabe noch zuverlässig – vorausgesetzt, jede neue Last wird sorgfältig geprüft und sinnvoll in das bestehende Tragwerk eingeleitet.

Ein schönes Beispiel dafür, wie sich historische Ingenieurbaukunst und moderne Technik miteinander verbinden lassen. Wir freuen uns, mit unserer Prüf- und Tragwerksplanung einen kleinen Beitrag zum nächsten Kapitel des ZEISS-Planetariums leisten zu können und wünschen dem Jenaer Wahrzeichen viele weitere Sternstunden.

Fotos
© SGHG Ingenieure GmbH

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