Unser Teamtag 2025

Unser Teamtag 2025

Unser Teamtag 2025

Tragfähigkeit testen wir sonst meist an Beton und Stahl. Im September war diesmal unser Team dran. Und das Ergebnis? Hält jeder Belastung stand!

40 Kolleginnen und Kollegen aus unseren drei Standorten Jena, Halle und Dresden haben sich zum jährlichen SGHG-Teamtag in Jena getroffen. Auf dem Plan standen: Baustellen gucken, miteinander ins Gespräch kommen und über uns hinauswachsen.

Los ging’s mit der Besichtigung zweier echter Schwergewichte der Jenaer Bauwelt, für deren Prüfung wir verantwortlich sind: die ZEISS-Großbaustelle und die Baustelle des künftigen Deutschen Optischen Museum. Für uns Statik-Menschen ist das immer ein bewegendes Highlight: Live zu sehen, wie aus Plänen und Berechnungen auf dem Papier echte Wände, Decken und ganze Bauwerke entstehen. Ein bisschen Staunen gehört auch für die alten Hasen unter uns noch immer dazu.

Danach ging’s zum Energie-Tanken in Form von Pizza und Pasta – als perfekte „Grundlast“ für unser Programm am Nachmittag. Denn dann wurde es richtig wild: Bei einer tablet-gesteuerten Schnitzelrallye durch Jena haben wir Würfel mit Seilkonstruktionen gestapelt, Denkmäler nachgestellt und sogar spontane Hip-Hop-Videos improvisiert. (Kein Scherz.) Der Sieg ging am Ende an das Team von unserem Jenaer Geschäftsführer Andree Gebauer. Yo, check!

Am Abend hatten wir nicht nur alle deutlich über 10.000 Schritte auf dem Zähler und die Erkenntnis gewonnen, dass wir uns alle mehr trauen, als wir selbst vermuten – sondern auch die Köpfe voller neuer Eindrücke und Erinnerungen. Schön war’s!

 

Fotos
© SGHG Ingenieure GmbH

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Die SGHG Ingenieur­gruppe Bautechnik ist eine Unternehmens­gruppe mit Standorten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Neubau Geschäftshaus, Hotel und Parkhaus in Erfurt

Neubau Geschäftshaus, Hotel und Parkhaus in Erfurt

Neubau Geschäftshaus, Hotel und Parkhaus in Erfurt

Der Neubau umfasste ein siebengeschossiges Geschäftshaus (inklusive zweier   Untergeschosse und eines Zwischengeschosses) in Massivbauweise sowie ein separat   stehendes, im Untergeschoss an das Geschäftshaus verbundenes, Parkhaus in Stahl-  Verbundbauweise. Die beiden Treppenhäuser des Parkhauses wurden in Stahlbeton-  Fertigteilen ausgeführt.

Die Flachdächer beider Gebäude wurden als begrünte Dächer mit Attika hergestellt. Der   vertikale Lastabtrag erfolgte über tragende Wände, Unterzüge, Scheiben und Stützen. Die   Aussteifung wurde durch Wand- und Deckenscheiben gewährleistet.

Die Gründung beider Baukörper erfolgte über eine Bodenplatte. In Bereichen mit höheren   Lasten wurde die Bodenplatte verstärkt ausgeführt.

Zur Sicherung der Baugrube wurde ein Verbau mit Bohrpfahlwänden und abschnittsweise   eingesetzten Steckträgern eingesetzt. Eine besondere Herausforderung stellte die   Unterfangung eines unmittelbar angrenzenden 11-geschossigen Bestandsgebäudes   (KOWO) dar.

Foto
SGHG Ingenieure GmbH

Bauvorhaben
Der Neubau umfasste ein siebengeschossiges Geschäftshaus (inklusive zweier   Untergeschosse und eines Zwischengeschosses) in Massivbauweise sowie ein separat   stehendes, im Untergeschoss an das Geschäftshaus verbundenes, Parkhaus in Stahl-  Verbundbauweise.

Bauort
Neuwerkstraße / Juri-Gagarin-Ring, 99084 Erfurt

Bauherr
Projektentwicklung Neuwerkstraße 17 GmbH & Co. KG

Bauart
Massivbauweise mit 7 Geschossen (inkl. 2 Untergeschossen und 1 Zwischengeschoss)

  • Begrünte Flachdächer mit Attika, Vertikaler Lastabtrag über Wände, Stützen, Unterzüge   und Scheiben. Aussteifung über Wand- und Deckenscheiben
  • Gründung über Bodenplatte, in Lastbereichen verstärkt
  • Parkhaus: Stahl-Verbundbauweise, Treppenhäuser in Massivbauweise (Stahlbeton-  Fertigteile), Ebenfalls Gründach, Eigenständige Baukörper, stabilitätsunabhängig
  • Baugrubensicherung: Verbau mit Bohrpfahlwänden und abschnittsweise Steckträgern
    Teilweise Weiternutzung der Bohrpfahlwände als Außenwände
  • Besondere Herausforderung: Unterfangung eines angrenzenden Bestandsgebäudes

Leistung
statisch-konstruktive Prüfung und Bauüberwachung

 

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Neubau der Feuerwehrschule Köstritz

Neubau der Feuerwehrschule Köstritz

Neubau der Feuerwehrschule Köstritz

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BCH Hermsdorf 

Bauvorhaben
Ausbildungs- und Fahrzeughalle der Thüringer Landesfeuerwehr- und   Katastrophenschutzschule. Halle mit einer lichten Höhe von ca.17m und einseitig   4-geschossigem Einbau von Übungsräumen sowie Trainigsfassade. Berücksichtigung von Lasten aus Erdbeben (höchste Bedeutungskategorie IV)

Bauort
Silbitzer Weg 6, 07586 Bad Köstritz

Bauherr
Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt
für Bau und Verkehr

Bauart
Ausbildungs- und Fahrzeughalle als Massivbau mit Fertigteilstützen und –bindern

Leistung
statisch-konstruktive Prüfung und Bauüberwachung

 

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Statik trifft Optik

Statik trifft Optik

Statik trifft Optik

Zwischen geschichtsträchtigem Bestand und technisch forderndem Neubau liegt oft nur eine Wandstärke – mit einer ganzen Reihe statischer Herausforderungen.

So auch in Jena, wo das künftige Deutsche Optische Museum derzeit umfassend modernisiert und erweitert – ein Bauprojekt mit hoher technischer und kultureller Strahlkraft. Der bisher genutzte Altbau aus dem Jahr 1924 bleibt erhalten und wird denkmalgerecht saniert. Gleichzeitig entsteht ein moderner Neubau, der das Museum der Zukunft formen soll – mit neuer Ausstellungsfläche und großzügigem Eingangsbereich.

Das Projekt hat wirklich alles, was das Herz künftiger Tragwerksplaner:innen höherschlagen lässt (ohne dass gleich die Decke nachgibt). Unser Geschäftsführer Holger Keitel, der als Prüfingenieur das Bauvorhaben begleitet, hat sich das letzte Woche mit einer Gruppe Studierender der Bauhaus-Uni Weimar mal live vor Ort angeschaut:

Im Bestand begegnet uns ein echtes Unikat: Die alten Stahlsteindecken werden hier nicht ersetzt, sondern erhalten – mithilfe von Carbonbeton. Eine feine Mörtelschicht bewehrt mit Carbongitter an der Deckenunterseite erhöht die Biegetragfähigkeit deutlich – deutschlandweit einmalig und mit einer vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung geregelt. Zusätzlich werden Unterzüge mit CFK-Lamellen verstärkt – genehmigungspflichtig, aber technisch effektiv.

Und auch der Neubau hat es in sich: Die Baugrube liegt nur wenige Meter neben dem Altbau und dem denkmalgeschützten Volkshaus. Damit sich da nichts ungewollt verformt, wurde auf eine besonders verformungsarme Bohrpfahlwand mit Rückverankerung gesetzt. Als wäre das nicht schon herausfordernd genug, liegt unter der Baustelle auch noch gipssteinreicher Boden, der sich nicht gut mit Beton verträgt. Die Lösung: eine speziell entwickelte Betonrezeptur, zusätzliche Opferbetonschichten und eine kluge Planung der Verpressanker außerhalb des kritischen Bereichs. Dazu kommen Trägerbohlwände und Spundwände – alles in allem also so etwas wie ein Best-of des Grundbaus.

Für die Studierenden gab’s also jede Menge konkrete Beispiele dafür, wie Theorie, Rechenkunst und Baupraxis Hand in Hand gehen. Denn genau solche Projekte zeigen, wie vielseitig und kreativ unser Beruf sein kann. Voraussichtlich im Jahr 2027 soll der neue Hotspot der Optik eröffnen. Bis es soweit ist, werden wir sicher noch öfter wiederkommen. Mit Helm, Neugierde und Begeisterung für alles, was trägt.

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Hallo Rostock!

Hallo Rostock!

Hallo Rostock!

Wir lassen uns gern mal bei einem Prüfprojekt über die Schulter schauen – so auch in der vergangenen Woche: Gemeinsam mit einer Gruppe Studierender und Promovierender der Universität Rostock waren wir auf Exkursion auf der Baustelle des neuen Hightech-Standortes von Zeiss in Jena unterwegs. Ein Projekt mit echten Tragweiten, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Organisiert wurde die Exkursion von Prof. Dr. Volkmar Zabel, der seit 2023 die Professur für Baustatik und Baudynamik an der Uni Rostock innehat. Vielen von uns ist er noch aus seiner langen Zeit als Lehrender an der Bauhaus-Uni Weimar bekannt, was zu engen Kooperationen und einem regen Austausch führt.

Also nutzte unsere Kollegin Susanne Hausbrandt direkt die Gelegenheit, die Gruppe gemeinsam mit Sarah Wurziger von der Bauherrenvertretung über die Baustelle zu führen – inklusive Ein- und Ausblicken und die statischen Highlights und Herausforderungen dieser Großbaustelle. Ob Aussteifungskonzept, Lastabtragung oder Taktplanung: Es gab für alle viel zu entdecken und zu diskutieren. Ganz nach dem Motto: Wer die Baustelle mit eigenen Augen sieht, versteht die Statik mit allen Sinnen.

Danke an die Uni Rostock für den Besuch und an Prof. Zabel für die langjährige Verbundenheit. Der Norden hat ihn zwar gewonnen – aber Thüringen bleibt ein fester Punkt im statischen Gefüge.

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