Richtfest Gemeinschaftswohnhaus be54 in Leipzig

Richtfest Gemeinschaftswohnhaus be54 in Leipzig

Richtfest Gemeinschaftswohnhaus be54 in Leipzig

Ein Rohbau erzählt noch keine Geschichten – aber er legt die Grundlage dafür.

Und genau das konnten wir jetzt in Leipzig feiern: beim Richtfest für ein besonderes Mehrfamilienhaus, dessen Tragwerksplanung und Statik wir SGHG Ingenieure über alle Phasen begleiten.

Das Projekt ist ein 7-geschossiger Neubau in Holzhybridbauweise, der seit Ende 2024 mitten in Leipzig entsteht. Besonders ist hier nicht nur die Bauart: Brettsperrholzdecken und -wände sowie Holzrahmenbauweise treffen auf einen stabilen Stahlbetonkern mit Treppenhaus, Aufzug und feuerfesten Brandwänden.

Und auch der Zugang zur Dachterrasse erfolgt über einen außenliegenden Treppenturm aus Stahlbeton-Fertigteilen. Eine durchdachte Konstruktion mit ökologisch-nachhaltigem Fokus, die künftig über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Wärmeenergie versorgt werden soll.

Auch die soziale Idee hinter den Wänden ist außergewöhnlich: Rund 20 Bauherren mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen schaffen sich hier in privater Initiative mit einem Gemeinschaftswohnprojekt ein gemeinsames Zuhause. Statt starr abgegrenzter Privatwohnungen entstehen auf den 1.000 Quadratmetern sogenannte Clusterwohnungen mit gemeinsam genutzten Flächen – von der Küche über den Coworking-Space bis hin zur Werkstatt für alle.

Das Richtfest markiert jetzt einen wichtigen Meilenstein. Bis zum geplanten Einzug im Frühjahr 2026 wächst hier nicht nur ein Gebäude, sondern auch ein Wohnkonzept, das zeigt: Wenn Statik und Gemeinschaft zusammenspielen, entsteht etwas wirklich Tragfähiges.

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Unser Teamtag 2025

Unser Teamtag 2025

Unser Teamtag 2025

Tragfähigkeit testen wir sonst meist an Beton und Stahl. Im September war diesmal unser Team dran. Und das Ergebnis? Hält jeder Belastung stand!

40 Kolleginnen und Kollegen aus unseren drei Standorten Jena, Halle und Dresden haben sich zum jährlichen SGHG-Teamtag in Jena getroffen. Auf dem Plan standen: Baustellen gucken, miteinander ins Gespräch kommen und über uns hinauswachsen.

Los ging’s mit der Besichtigung zweier echter Schwergewichte der Jenaer Bauwelt, für deren Prüfung wir verantwortlich sind: die ZEISS-Großbaustelle und die Baustelle des künftigen Deutschen Optischen Museum. Für uns Statik-Menschen ist das immer ein bewegendes Highlight: Live zu sehen, wie aus Plänen und Berechnungen auf dem Papier echte Wände, Decken und ganze Bauwerke entstehen. Ein bisschen Staunen gehört auch für die alten Hasen unter uns noch immer dazu.

Danach ging’s zum Energie-Tanken in Form von Pizza und Pasta – als perfekte „Grundlast“ für unser Programm am Nachmittag. Denn dann wurde es richtig wild: Bei einer tablet-gesteuerten Schnitzelrallye durch Jena haben wir Würfel mit Seilkonstruktionen gestapelt, Denkmäler nachgestellt und sogar spontane Hip-Hop-Videos improvisiert. (Kein Scherz.) Der Sieg ging am Ende an das Team von unserem Jenaer Geschäftsführer Andree Gebauer. Yo, check!

Am Abend hatten wir nicht nur alle deutlich über 10.000 Schritte auf dem Zähler und die Erkenntnis gewonnen, dass wir uns alle mehr trauen, als wir selbst vermuten – sondern auch die Köpfe voller neuer Eindrücke und Erinnerungen. Schön war’s!

 

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Statik trifft Optik

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Zwischen geschichtsträchtigem Bestand und technisch forderndem Neubau liegt oft nur eine Wandstärke – mit einer ganzen Reihe statischer Herausforderungen.

So auch in Jena, wo das künftige Deutsche Optische Museum derzeit umfassend modernisiert und erweitert – ein Bauprojekt mit hoher technischer und kultureller Strahlkraft. Der bisher genutzte Altbau aus dem Jahr 1924 bleibt erhalten und wird denkmalgerecht saniert. Gleichzeitig entsteht ein moderner Neubau, der das Museum der Zukunft formen soll – mit neuer Ausstellungsfläche und großzügigem Eingangsbereich.

Das Projekt hat wirklich alles, was das Herz künftiger Tragwerksplaner:innen höherschlagen lässt (ohne dass gleich die Decke nachgibt). Unser Geschäftsführer Holger Keitel, der als Prüfingenieur das Bauvorhaben begleitet, hat sich das letzte Woche mit einer Gruppe Studierender der Bauhaus-Uni Weimar mal live vor Ort angeschaut:

Im Bestand begegnet uns ein echtes Unikat: Die alten Stahlsteindecken werden hier nicht ersetzt, sondern erhalten – mithilfe von Carbonbeton. Eine feine Mörtelschicht bewehrt mit Carbongitter an der Deckenunterseite erhöht die Biegetragfähigkeit deutlich – deutschlandweit einmalig und mit einer vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung geregelt. Zusätzlich werden Unterzüge mit CFK-Lamellen verstärkt – genehmigungspflichtig, aber technisch effektiv.

Und auch der Neubau hat es in sich: Die Baugrube liegt nur wenige Meter neben dem Altbau und dem denkmalgeschützten Volkshaus. Damit sich da nichts ungewollt verformt, wurde auf eine besonders verformungsarme Bohrpfahlwand mit Rückverankerung gesetzt. Als wäre das nicht schon herausfordernd genug, liegt unter der Baustelle auch noch gipssteinreicher Boden, der sich nicht gut mit Beton verträgt. Die Lösung: eine speziell entwickelte Betonrezeptur, zusätzliche Opferbetonschichten und eine kluge Planung der Verpressanker außerhalb des kritischen Bereichs. Dazu kommen Trägerbohlwände und Spundwände – alles in allem also so etwas wie ein Best-of des Grundbaus.

Für die Studierenden gab’s also jede Menge konkrete Beispiele dafür, wie Theorie, Rechenkunst und Baupraxis Hand in Hand gehen. Denn genau solche Projekte zeigen, wie vielseitig und kreativ unser Beruf sein kann. Voraussichtlich im Jahr 2027 soll der neue Hotspot der Optik eröffnen. Bis es soweit ist, werden wir sicher noch öfter wiederkommen. Mit Helm, Neugierde und Begeisterung für alles, was trägt.

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Hallo Rostock!

Hallo Rostock!

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Wir lassen uns gern mal bei einem Prüfprojekt über die Schulter schauen – so auch in der vergangenen Woche: Gemeinsam mit einer Gruppe Studierender und Promovierender der Universität Rostock waren wir auf Exkursion auf der Baustelle des neuen Hightech-Standortes von Zeiss in Jena unterwegs. Ein Projekt mit echten Tragweiten, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Organisiert wurde die Exkursion von Prof. Dr. Volkmar Zabel, der seit 2023 die Professur für Baustatik und Baudynamik an der Uni Rostock innehat. Vielen von uns ist er noch aus seiner langen Zeit als Lehrender an der Bauhaus-Uni Weimar bekannt, was zu engen Kooperationen und einem regen Austausch führt.

Also nutzte unsere Kollegin Susanne Hausbrandt direkt die Gelegenheit, die Gruppe gemeinsam mit Sarah Wurziger von der Bauherrenvertretung über die Baustelle zu führen – inklusive Ein- und Ausblicken und die statischen Highlights und Herausforderungen dieser Großbaustelle. Ob Aussteifungskonzept, Lastabtragung oder Taktplanung: Es gab für alle viel zu entdecken und zu diskutieren. Ganz nach dem Motto: Wer die Baustelle mit eigenen Augen sieht, versteht die Statik mit allen Sinnen.

Danke an die Uni Rostock für den Besuch und an Prof. Zabel für die langjährige Verbundenheit. Der Norden hat ihn zwar gewonnen – aber Thüringen bleibt ein fester Punkt im statischen Gefüge.

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13. Frühlingsfest

13. Frühlingsfest

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Es ist uns eine geliebte Tradition, einmal im Jahr unsere Geschäftspartner, Kunden und Weggefährten nach Jena einzuladen, um gemeinsam unsere stabile Verbindung zu feiern. Immer mit einem thematischen Schwerpunkt, in lockerer Atmosphäre, mit kühlen Drinks, warmen Snacks und anregendem Branchentalk.

Unser Fokus diesmal: Bauen mit Holz. Ein Thema, mit dem vor allem unser Geschäftsführer Nico Heubach schon seit langem vertraut ist – und das gerade in vielen Bereichen des Bauwesens eine Renaissance erlebt. Immer mehr Auftraggeber und Architekturbüros setzen auf den nachhaltigen Rohstoff und wissen seine Vorteile und flexiblen Einsatzmöglichkeiten zu schätzen. Das freut uns sehr!

Deshalb haben wir dieses Thema auch gemeinsam mit unserer Partnerin Arlene Knipper vom Fotostudio Knipper zum Motto der diesjährigen Fotoaktion gemacht. Unsere Gäste konnten sich mit allerhand historischen Werkzeugen und Hölzern in Aktion ablichten lassen und nebenbei ihr Können an Säge und Zimmermannshammer testen.

Das sonnige Frühlingswetter, die gute Stimmung unter den Gästen, das launige Fotoset und vor allem die super Rundumbetreuung durch unsere Party- und Cateringpartner XEP und das Gourmetcatering Marcel Dietzel hat den Abend für uns alle wieder zu einem unserer Jahreshighlights werden lassen.

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben – vor allem auch unserem großartigen SGHG-Team, das dieses Fest immer wieder mit viel Freude und Engagement vorbereitet.

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