Umnutzung des ehemaligen Malzwerkes zu einer Wohnanlage mit Tiefgarage „MalzQuartier“

Umnutzung des ehemaligen Malzwerkes zu einer Wohnanlage mit Tiefgarage „MalzQuartier“

Umnutzung des ehemaligen Malzwerkes zu einer Wohnanlage mit Tiefgarage „MalzQuartier“

Das ehemalige Malzwerk Wolff in Erfurt, ein denkmalgeschütztes Industriegebäude aus den Jahren 1878 bis 1938, wurde in einem anspruchsvollen Projekt saniert, erweitert und teilweise neu errichtet. Der Fokus lag dabei auf dem sensiblen Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie der Erhaltung und Integration charakteristischer Bestandselemente.

Erhalt und Integration der historischen Fassade: Im Rahmen der Arbeiten wurde ein Teil der Gebäudestruktur aufgrund statischer Defizite zurückgebaut. Die historische Fassade wurde dabei sorgfältig gesichert, um die bauzeitliche Optik zu bewahren, und anschließend in das neue Gebäude integriert.

Neubau und Ergänzungen innerhalb der bestehenden Struktur: Innerhalb der erhaltenen Gebäudeteile wurden bis zu sechs neue Geschosse errichtet (1. bis 6. Obergeschoss). Die Bauweise umfasste massive Decken und Mauerwerkswände, ergänzt durch punktgestützte Flachdecken in Teilbereichen. Die unteren Etagen, in denen historische Gewölbedecken erhalten geblieben sind, wurden statisch ertüchtigt. Dabei wurden neue Treppenhäuser und zusätzliche tragende Wände eingebaut, um die Lasten aus den oberen Etagen abzufangen.

Neubau einer Tiefgarage mit extensiver Begrünung: Zwischen und unter den bestehenden Gebäuden wurde eine Tiefgarage errichtet, deren Decke als Durchlaufsystem auf Unterzügen berechnet wurde. Über die gesamte Länge wurden Dehnfugen eingeplant. Die Gründung erfolgte mit Streifenfundamenten für die Wände und Einzelfundamenten für die Stützen. Die überbaute Tiefgarage erhielt eine extensive Begrünung, um eine harmonische Einbindung in das Gesamtprojekt zu gewährleisten.

Stabilisierung während der Bauzeit: Für die Montagezustände der neuen Konstruktion wurde eine Stabilisierung durch Stahlgurtungen während der Bauzeit vorgenommen. Die Geschossdecken wurden abschnittsweise erstellt, und zur Aussteifung des Gebäudes kamen zusätzliche vertikale Verbände zum Einsatz.

Moderne Ergänzungen: Als moderne Ergänzung wurden Balkone aus auskragenden Stahlbetonfertigteilen mit thermisch getrennten Anschlüssen hinzugefügt. Die Gründung der Gebäudeteile erfolgte über Bodenplatten, Einzel- und Streifenfundamente. Dieses Projekt kombiniert den respektvollen Umgang mit historischer Bausubstanz und den Anforderungen moderner Nutzung. Es zeigt, wie historische Industriebauten zukunftsfähig gemacht werden können, ohne ihren Charakter zu verlieren.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Umbau MalzQuartier zu Wohnungen und Gewerbe

Bauort

Thälmannstraße 49, Iderhoffstraße 2-1, 99085 Erfurt

Bauherr

MalzQuartier Verwaltungsgesellschaft mbH. Oranienburger Straße 66, 10117 Berlin.

Leistung

Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1–6

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Die SGHG Ingenieur­gruppe Bautechnik ist eine Unternehmens­gruppe mit Standorten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Umbau und Teilneubau Speicher B in Magdeburg

Umbau und Teilneubau Speicher B in Magdeburg

Umbau und Teilneubau Speicher B in Magdeburg

Das 49 Meter hohe Silogebäude B in Magdeburg wird umgebaut und teilweise neu errichtet. Die bestehende Struktur mit Bodensilo und Maschinenhaus bleibt erhalten, während die Zellsilos aufgrund fehlender Tragfähigkeit abgerissen und durch einen 14-stöckigen Massivbau ersetzt werden. Dieser wird in das vorhandene Untergeschoss  sowie die Außenwände des Erdgeschosses integriert.

Bauumfang

Umbau des Bodensilos: Neue Grundrisse und vorgestellte Balkone aus Stahlbeton-fertigteilen; Abfangung von Bestandsträgern; brandschutztechnische Ertüchtigung; neuer Dachstuhl.

Neubau: 14-stöckiges Gebäude mit vorgestellten Stahlbetonbalkonen in Massivbauweise. Aussteifung über neue Deckenscheiben und Aussteifungswände. Integration des neuen Gebäudes in das bestehende Unter- und Erdgeschoss.

Besondere Bauweise: Stahldachstuhl aus kaltgeformten C-Profilen aus Brandschutzgründen.

Foto SGHG Ingenieure

Bezeichnung

Umbau und Teilneubau Speicher B

Bauort

Sarajevo-Ufer, 39106 Magdeburg-Alte Neustadt

Bauherr

Projekt Rentenvorsorge GmbH & Co. KG, Kananoe 4, 30855 Langenhagen

Leistung

Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1–6

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Die SGHG Ingenieur­gruppe Bautechnik ist eine Unternehmens­gruppe mit Standorten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Umbau Schule Apollensdorf

Umbau Schule Apollensdorf

Umbau Schule Apollensdorf

Die ehemalige Willy-Lohmann-Oberschule in Apollensdorf/Wittenberg soll zu einem Wohngebäude umgenutzt werden. Die vorhandene Schule besteht im Wesentlichen aus drei Gebäuden –dem Altbau (Vorderhaus) aus dem Baujahr 1928 mit einer Erweiterung aus dem Jahr 1937, einem Hinterhaus als DDR-Typenschule aus dem Jahr 1977 sowie einem Verbindungsbau zwischen beiden Schulteilen, ebenfalls aus dem Jahr 1977. Die vorliegende statische Berechnung bzw. der derzeit geplante Umbau betrifft lediglich das Vorderhaus und wird als 1.BA bezeichnet. Die beiden Teile des Vorderhauses sind denkmalgeschützt.

Foto
SGHG Ingenieure

Bezeichnung
Umbau Schule Apollensdorf

Bauort
Alte Dorfstraße 10, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Bauherr
Familie Stefan Pfeiffer, Alte Dorfstraße 21, 06886 Lutherstadt Wittenberg

 

Leistung
Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1–6

 

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Sanierung und Umnutzung eines Kasernengebäudes für Wohnzwecke

Sanierung und Umnutzung eines Kasernengebäudes für Wohnzwecke

Sanierung und Umnutzung eines Kasernengebäudes für Wohnzwecke

Auf dem Gelände des ehemaligen Heeresbekleidungsamtes Bernau – Hauptamt wurde   das Gebäude 4 für eine zukünftige Nutzung zu Wohnzwecken umfangreich saniert. Das   Gebäude 4 gliedert sich in zwei, durch einen Flachbau verbundene, Gebäudeteile und ist   Bestandteil eines ehemaligen Kasernenkomplexes, welcher zwischen 1939 und 1942   errichtet wurde. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in Mauerwerk mit   Klinkerfassade   und Ziegel- bzw. Stahlbetondecken errichtet und besitz zwei   Obergeschosse, Teilunterkellerungen und ein Dachgeschoss, welches im Zuge der   Sanierung ausgebaut wurde. Das hölzerne Dachtragwerk wurde als Walmdach mit   Pfetten und Dachbindern ausgebildet. Durch den jahrzehntelangen Leerstand wies das   vorhandene Gebäude starke Bauschäden im Bereich des Dachtragwerks sowie der Wand   und Deckenbauteile auf. Durch eine umfangreiche Bestands- und Bauteilanalyse durch   die SGHG Ingenieurgruppe Bautechnik konnte die bestehende Konstruktion   aufgenommen und bewertet werden sowie darauf aufbauend ein Sanierungskonzept inkl.   der erforderlichen Standsicherheitsnachweise sowie der Ausführungsplanung erstellt   werden. Auf diesem Weg konnte die vorhandene Gebäudesubstanz weitestgehend   erhalten bzw. durch entsprechende Maßnahmen ertüchtigt werden. Im Zuge der   Sanierung wurden an das Bestandsgebäude Balkone angebracht und im Dachgeschoss   einzelne Loggien integriert. Durch die Sanierung und Umnutzung des Gebäudes konnten   somit insgesamt 58 Wohneinheiten zur Verfügung gestellt werden.

Foto
SGHG Ingenieure

Bezeichnung
Sanierung und Umnutzung eines Kasernengebäudes für Wohnzwecke

Bauort
Schwanebecker Chaussee, Bernau

Bauherr
Nordland Projekte Bernau GmbH & Co.KG

 

Leistung
Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 – 6

 

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