10-jähriges Jubiläum Rebeka und Maria

10-jähriges Jubiläum Rebeka und Maria

10-jähriges Jubiläum Rebeka und Maria

10 Jahre mit Rebeka und Maria

Wir haben Grund zum Feiern! Maria aus Kolumbien (links) und Rebeka aus Rumänien (rechts) sind seit zehn Jahren in Deutschland – und fast genauso lange Teil unseres multikulturellen Teams. Beide verbindet, dass sie ihren Weg über die Bauhaus-Universität Weimar zu uns fanden, seitdem als Statikerinnen bei uns Bauwerke tragen lassen.

 

Maria Claudia Borrero hat ihren Bachelor in Kolumbien und ihren Master in Weimar gemacht – und ist seit 2017 bei uns im Team. Ihre Vorliebe in puncto Statik? Alles, was mit Schnee zu tun hat! Denn das war in Deutschland eine neue Erfahrung für sie. „In Kolumbien dreht sich alles um Erdbeben, dort haben wir weder Schnee noch starken Wind. Also konnte ich hier komplett neue Möglichkeiten des Bauingenieurwesens lernen.“ Deshalb war eines ihrer Lieblingsprojekt auch eine Stahlhalle zur Schneelagerung in Oberhof.

Zuletzt hat Maria an einer Planung für das Umspannwerk in Weida gearbeitet, ein Projekt, das neben den statischen Herausforderungen auch noch eine umfangreiche Logistik für Materialien und Maschinen mit sich bringt. Und ihr liebstes Teamritual? „Das sind unsere 15 Minuten Kaffeepause jeden Tag um 14 Uhr.“

 

Rebeka-Réka Binder hat ihren Bachelor in Rumänien gemacht und ist dann über eine Tätigkeit als Bauzeichnerin bei der SGHG und einen berufsbegleitenden Master in Weimar zu uns gekommen. Heute plant sie als Ingenieurin Projekte wie das Mehrfamilienhaus „Schlossberg“ in Halle, das aufgrund seiner komplizierten Gründung und seinen archäologischen Besonderheiten gleich doppelt anspruchsvoll war. Was Rebeka an der SGHG schätzt? „Das Gefühl, dass wir hier nicht nur Team, sondern auch wie eine Familie sind. Die tägliche Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen – sowohl privat als auch beruflich – hat in all den Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich hier kontinuierlich weiterentwickeln konnte.“

 

Wir sind stolz und sehr happy, Maria und Rebeka in unserem Team zu haben – und sagen: Danke für euren Einsatz und schön, dass ihr da seid! 🎉

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Richtfest Gemeinschaftswohnhaus be54 in Leipzig

Richtfest Gemeinschaftswohnhaus be54 in Leipzig

Richtfest Gemeinschaftswohnhaus be54 in Leipzig

Ein Rohbau erzählt noch keine Geschichten – aber er legt die Grundlage dafür.

Und genau das konnten wir jetzt in Leipzig feiern: beim Richtfest für ein besonderes Mehrfamilienhaus, dessen Tragwerksplanung und Statik wir SGHG Ingenieure über alle Phasen begleiten.

Das Projekt ist ein 7-geschossiger Neubau in Holzhybridbauweise, der seit Ende 2024 mitten in Leipzig entsteht. Besonders ist hier nicht nur die Bauart: Brettsperrholzdecken und -wände sowie Holzrahmenbauweise treffen auf einen stabilen Stahlbetonkern mit Treppenhaus, Aufzug und feuerfesten Brandwänden.

Und auch der Zugang zur Dachterrasse erfolgt über einen außenliegenden Treppenturm aus Stahlbeton-Fertigteilen. Eine durchdachte Konstruktion mit ökologisch-nachhaltigem Fokus, die künftig über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Wärmeenergie versorgt werden soll.

Auch die soziale Idee hinter den Wänden ist außergewöhnlich: Rund 20 Bauherren mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen schaffen sich hier in privater Initiative mit einem Gemeinschaftswohnprojekt ein gemeinsames Zuhause. Statt starr abgegrenzter Privatwohnungen entstehen auf den 1.000 Quadratmetern sogenannte Clusterwohnungen mit gemeinsam genutzten Flächen – von der Küche über den Coworking-Space bis hin zur Werkstatt für alle.

Das Richtfest markiert jetzt einen wichtigen Meilenstein. Bis zum geplanten Einzug im Frühjahr 2026 wächst hier nicht nur ein Gebäude, sondern auch ein Wohnkonzept, das zeigt: Wenn Statik und Gemeinschaft zusammenspielen, entsteht etwas wirklich Tragfähiges.

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Unser Teamtag 2025

Unser Teamtag 2025

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Tragfähigkeit testen wir sonst meist an Beton und Stahl. Im September war diesmal unser Team dran. Und das Ergebnis? Hält jeder Belastung stand!

40 Kolleginnen und Kollegen aus unseren drei Standorten Jena, Halle und Dresden haben sich zum jährlichen SGHG-Teamtag in Jena getroffen. Auf dem Plan standen: Baustellen gucken, miteinander ins Gespräch kommen und über uns hinauswachsen.

Los ging’s mit der Besichtigung zweier echter Schwergewichte der Jenaer Bauwelt, für deren Prüfung wir verantwortlich sind: die ZEISS-Großbaustelle und die Baustelle des künftigen Deutschen Optischen Museum. Für uns Statik-Menschen ist das immer ein bewegendes Highlight: Live zu sehen, wie aus Plänen und Berechnungen auf dem Papier echte Wände, Decken und ganze Bauwerke entstehen. Ein bisschen Staunen gehört auch für die alten Hasen unter uns noch immer dazu.

Danach ging’s zum Energie-Tanken in Form von Pizza und Pasta – als perfekte „Grundlast“ für unser Programm am Nachmittag. Denn dann wurde es richtig wild: Bei einer tablet-gesteuerten Schnitzelrallye durch Jena haben wir Würfel mit Seilkonstruktionen gestapelt, Denkmäler nachgestellt und sogar spontane Hip-Hop-Videos improvisiert. (Kein Scherz.) Der Sieg ging am Ende an das Team von unserem Jenaer Geschäftsführer Andree Gebauer. Yo, check!

Am Abend hatten wir nicht nur alle deutlich über 10.000 Schritte auf dem Zähler und die Erkenntnis gewonnen, dass wir uns alle mehr trauen, als wir selbst vermuten – sondern auch die Köpfe voller neuer Eindrücke und Erinnerungen. Schön war’s!

 

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Statik trifft Optik

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Zwischen geschichtsträchtigem Bestand und technisch forderndem Neubau liegt oft nur eine Wandstärke – mit einer ganzen Reihe statischer Herausforderungen.

So auch in Jena, wo das künftige Deutsche Optische Museum derzeit umfassend modernisiert und erweitert – ein Bauprojekt mit hoher technischer und kultureller Strahlkraft. Der bisher genutzte Altbau aus dem Jahr 1924 bleibt erhalten und wird denkmalgerecht saniert. Gleichzeitig entsteht ein moderner Neubau, der das Museum der Zukunft formen soll – mit neuer Ausstellungsfläche und großzügigem Eingangsbereich.

Das Projekt hat wirklich alles, was das Herz künftiger Tragwerksplaner:innen höherschlagen lässt (ohne dass gleich die Decke nachgibt). Unser Geschäftsführer Holger Keitel, der als Prüfingenieur das Bauvorhaben begleitet, hat sich das letzte Woche mit einer Gruppe Studierender der Bauhaus-Uni Weimar mal live vor Ort angeschaut:

Im Bestand begegnet uns ein echtes Unikat: Die alten Stahlsteindecken werden hier nicht ersetzt, sondern erhalten – mithilfe von Carbonbeton. Eine feine Mörtelschicht bewehrt mit Carbongitter an der Deckenunterseite erhöht die Biegetragfähigkeit deutlich – deutschlandweit einmalig und mit einer vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung geregelt. Zusätzlich werden Unterzüge mit CFK-Lamellen verstärkt – genehmigungspflichtig, aber technisch effektiv.

Und auch der Neubau hat es in sich: Die Baugrube liegt nur wenige Meter neben dem Altbau und dem denkmalgeschützten Volkshaus. Damit sich da nichts ungewollt verformt, wurde auf eine besonders verformungsarme Bohrpfahlwand mit Rückverankerung gesetzt. Als wäre das nicht schon herausfordernd genug, liegt unter der Baustelle auch noch gipssteinreicher Boden, der sich nicht gut mit Beton verträgt. Die Lösung: eine speziell entwickelte Betonrezeptur, zusätzliche Opferbetonschichten und eine kluge Planung der Verpressanker außerhalb des kritischen Bereichs. Dazu kommen Trägerbohlwände und Spundwände – alles in allem also so etwas wie ein Best-of des Grundbaus.

Für die Studierenden gab’s also jede Menge konkrete Beispiele dafür, wie Theorie, Rechenkunst und Baupraxis Hand in Hand gehen. Denn genau solche Projekte zeigen, wie vielseitig und kreativ unser Beruf sein kann. Voraussichtlich im Jahr 2027 soll der neue Hotspot der Optik eröffnen. Bis es soweit ist, werden wir sicher noch öfter wiederkommen. Mit Helm, Neugierde und Begeisterung für alles, was trägt.

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Hallo Rostock!

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Wir lassen uns gern mal bei einem Prüfprojekt über die Schulter schauen – so auch in der vergangenen Woche: Gemeinsam mit einer Gruppe Studierender und Promovierender der Universität Rostock waren wir auf Exkursion auf der Baustelle des neuen Hightech-Standortes von Zeiss in Jena unterwegs. Ein Projekt mit echten Tragweiten, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Organisiert wurde die Exkursion von Prof. Dr. Volkmar Zabel, der seit 2023 die Professur für Baustatik und Baudynamik an der Uni Rostock innehat. Vielen von uns ist er noch aus seiner langen Zeit als Lehrender an der Bauhaus-Uni Weimar bekannt, was zu engen Kooperationen und einem regen Austausch führt.

Also nutzte unsere Kollegin Susanne Hausbrandt direkt die Gelegenheit, die Gruppe gemeinsam mit Sarah Wurziger von der Bauherrenvertretung über die Baustelle zu führen – inklusive Ein- und Ausblicken und die statischen Highlights und Herausforderungen dieser Großbaustelle. Ob Aussteifungskonzept, Lastabtragung oder Taktplanung: Es gab für alle viel zu entdecken und zu diskutieren. Ganz nach dem Motto: Wer die Baustelle mit eigenen Augen sieht, versteht die Statik mit allen Sinnen.

Danke an die Uni Rostock für den Besuch und an Prof. Zabel für die langjährige Verbundenheit. Der Norden hat ihn zwar gewonnen – aber Thüringen bleibt ein fester Punkt im statischen Gefüge.

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